Stand: 20. Januar 2011
Die Bouvetinsel wurde vom französischen Seefahrer Jean-Baptiste Lozier Bouvet 1739 entdeckt, aber für einen Teil des unbekannten "Südlandes" gehalten. Von 1772 bis 1773 suchte Kapitän James Cook vergeblich nach dieser Insel. 1927 landete Kapitän Horntvedt und nahm die Insel für Norwegen in Besitz. 1929 wurde sie durch Luftbilder genauer kartiert.
Die Insel ist der Gipfel eines Basaltvulkans, der sich aus Tiefen von 2000 Meter bis an die Meeresoberfläche erhebt. Die Höhe der Insel beträgt 939 Meter in der Olafspitze im Norden und 918 Meter in der Lykkespitze im Süden, dazwischen liegt ein Krater. Die Insel hat eine Fläche von 57,9 Quadratkilometern und hat eine Nord-Süd-Ausdehnung von 7,5 Kilometern, eine Ost-West-Ausdehnung von 9,5 Kilometern. Sie ist gänzlich mit einem Eismantel bedeckt; einzig die Westküste ist eisfrei.
Die Jahrestemperatur beträgt im Mittel minus 1,5 Grad Celsius, selbst der Sommer erreicht nur plus 2 Grad Celsius und Schnee fällt reichlich. Die Bouvetinsel ist bekannt wegen des ständig schlechten Wetters und es ist nur selten möglich, den höchsten Punkt der Insel frei von Wolken zu sehen. Die Insel wird im Sommer von Eisbergen eingehüllt.
Die Insel im Südatlantik ist unbewohnt und befindet sich auf 54° 26' S und 3° 24' O. Die Vegetation beschränkt sich auf Flechten und Moose an den wenigen eisfreien Gebieten. An Tieren sind hier Seeelefanten, Pelzrobben, Pinguine und Kaptauben anzutreffen. Die Insel wurde 1930 von Norwegen annektiert.
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Die Bouvetinsel (BVT) wird durch den Sachbereich 32 für die norwegischen Nebenländer untersucht.