Sinnsprüche 2011

Dezember

»Keiner ist so arm, dass er nichts zu geben hätte, und keiner ist so reich, dass er nichts zu empfangen hätte.«

Dom Hélder Pessoa Câmara (1909 bis 1999)
November

»Wer über gewisse Dinge den Verstand nicht verliert, der hat keinen zu verlieren.«

Gotthold Ephraim Lessing (1729 bis 1781)
Oktober

»Weshalb etwas reparieren, das nicht defekt ist?«

John Winston Howard (geb. 1939)
September

»Es stimmt, die Erde ist die Wiege der Menschheit, aber der Mensch kann nicht ewig in der Wiege bleiben. Das Sonnensystem ist unser Kindergarten.«

Konstantin Eduardowitsch Ziolkowski (1885 bis 1935)
August

»Was für den Einzelmenschen das Gedächtnis ist, die Vergegenwärtigung seines Lebensweges und die Anknüpfung an das lebendige Erbe seiner Vorfahren, das ist für die Völker das Bewusstsein ihrer Geschichte.«

Hubertus Prinz zu Löwenstein (1906 bis 1984)
Juli

»Das Wirtschaftsleben kann nicht alle gesellschaftlichen Schwierigkeiten durch die schlichte Ausbreitung des Geschäftsdenkens überwinden. Es soll auf das Erlangen des Gemeinwohles ausgerichtet werden, für das auch und vor allem die staatliche Gemeinschaft sorgen muss.«

Papst Benedikt XVI. (geb. 1927)
Juni

»Der Staat ist so zwiespältig wie alles, was Menschen geschaffen haben. Er ist so zwiespältig wie der Mensch selbst. Aber es lohnt sich, für seine guten Seiten zu arbeiten und zu kämpfen.«

Roman Herzog (1934 bis 2017)
Mai

»Man frage nicht, ob man durchaus übereinstimmt, sondern ob man in einem Sinne verfährt.«

Johann Wolfgang von Goethe (1749 bis 1832)
April

»Die Seele eines Geknechteten kann kaum beurteilen, was gesunde Freiheit ist: Entweder er wütet in Aufruhr oder er duckt sich in Ketten.«

Simon Bolivar (1783 bis 1830)
März

»Der Sinn von Politik ist Freiheit.«

Hannah Arendt (1906 bis 1975)
Februar

»Mensch, geh nur in dich selbst! Denn nach dem Stein der Weisen / darf man nicht zuallererst in fremde Lande reisen.«

Angelus Silesius (1624 bis 1677)
Januar

»Die wirkliche Entdeckungsreise besteht nicht darin, neue Landschaften zu erforschen, sondern darin, altes mit neuen Augen zu sehen!«

Marcel Proust (1871 bis 1922)