Sinnsprüche 2013

Dezember

»Was man gibt, verliert man nicht, im Gegenteil, man verliert, was man festhält.«

Erich Fromm (1900 bis 1980)
November

»Anderssein ist unanständig. Die Masse vernichtet alles, was anders ist, was ausgezeichnet, eigenbegabt und erlesen ist. Wer nicht wie alle ist, wer nicht wie alle denkt, läuft Gefahr, ausgeschaltet zu werden.«

José Ortega y Gasset (1883 bis 1955)
Oktober

»Auch eine Diktatur kann gewählt werden. So groß ist der Spielraum von Demokratien.«

Rupert Schützbach (geb. 1933)
September

»Der beste Weg, die Zukunft vorauszusagen, ist, sie zu gestalten.«

Willy Brandt (1913 bis 1992)
August

»Entwirf deinen Reiseplan im großen und lass im einzelnen dich von der bunten Stunde treiben. Die größte Sehenswürdigkeit, die es gibt, ist die Welt – sieh sie dir an!«

Kurt Tucholsky (1890 bis 1935)
Juli

»Glaube denen, die die Wahrheit suchen. Und zweifle an denen, die sie gefunden haben.«

André Gide (1869 bis 1951)
Juni

»Unter die größten Entdeckungen, auf die der menschliche Verstand in den neuesten Zeiten verfallen ist, gehört wohl die Kunst, Bücher zu beurteilen, ohne sie gelesen zu haben.«

Georg Friedrich Lichtenberg (1742 bis 1799)
Mai

»Kein Abschied auf der Welt fällt schwerer als der Abschied von der Macht.«

Charles-Maurice de Talleyrand-Périgord (1754 bis 1838)
April

»Die Vernunft ist dem Menschen gegeben, damit er sich von dem befreie, was ihn beunruhigt.«

Lew Nikolajewitsch Tolstoi (1828 bis 1910)
März

»Bist du beschränkt, dass neues Wort dich stört? Willst du nur hören, was du schon gehört?«

Johann Wolfgang von Goethe (1749 bis 1832)
Februar

»Wenn die Erde rundherum bereisbar ist, besteht die eigentliche Herausforderung darin, zu Hause zu bleiben und die Welt von dort aus zu entdecken.«

Judith Schalansky (geb. 1980)
Januar

»Nur da entsteht Revolution, wo man das Reformieren vergisst.«

Jeremias Gotthelf (1797 bis 1854)