Sinnsprüche 2014

Dezember

»Es gibt kein Vergangenes, das man zurücksehnen darf, es gibt nur ein wenig Neues, das sich aus den erweiterten Erfahrungen der Vergangenheit gestaltet; und die echte Sehnsucht muss stets schöpferisch sein, ein Besseres und Neueres zu schaffen.«

Giordano Bruno (1548 bis 1600)
November

»Politik ist das Bemühen, ein geordnetes Zusammenleben der Menschen zu ermöglichen.«

Aristoteles (384 bis 322 v. Chr.)
Oktober

»Das sicherste Mittel, ein freundschaftliches Verhältnis zu hegen, finde ich darin, dass man sich wechselseitig mitteile, was man tut. Denn Freunde treffen sich mehr zusammen in dem, was sie tun, als in dem, was sie denken.«

Johann Wolfgang von Goethe (1749 bis 1832)
September

»Wenn die Vernunft ihre Stimme häufiger gegen die Blindwütigkeit erhebt, dann kann sie die künftigen Menschen vielleicht duldsamer machen.«

Friedrich II. (1712 bis 1786)
August

»Das Aufblühen von Kunst und Wissenschaft ist das sicherste Zeichen, dass ein Land unter kluger Herrschaft glücklich, reich und wohlhabend ist.«

Friedrich II. (1712 bis 1786)
Juli

»Wege, die in die Zukunft führen, liegen nie als Wege vor uns. Sie werden zu Wegen erst dadurch, dass man sie geht.«

Franz Kafka (1883 bis 1924)
Juni

»Die Presse hat die Aufgabe, das Gras zu mähen, das über etwas zu wachsen droht.«

Alfred Polgar (1873 bis 1955)
Mai

»Chinesen und Luxemburger stellen mittlerweile ein Viertel der Weltbevölkerung.«

Jean-Claude Juncker (geb. 1954)
 April

»Die Arbeit ist das, was unserem Lebensschiff erst den richtigen Tiefgang gibt, und für die Einschätzung des Wertes dieser Arbeit gibt es ein untrügliches Merkmal altehrwürdigen Ursprungs, ein Wort, das für alle Zeiten das letzte maßgebende Urteil ausspricht: An ihren Früchten sollt ihr sie erkennen!«

Max Planck (1858 bis 1947)
März

»Wer will, dass die Welt so bleibt, wie sie ist, der will nicht, dass sie bleibt.«

Erich Fried (1921 bis 1988)
Februar

»Nicht Sprüche sind es, woran es fehlt; die Bücher sind voll davon. Woran es fehlt, sind Menschen, die sie anwenden.«

Epiktet (50 bis 125)
Januar

»Nimm das Recht weg – was ist dann ein Staat noch anderes als eine große Räuberbande?«

Augustinus (354 bis 430)