Sinnsprüche 2016

Dezember

»Die Gerechtigkeit ist der staatlichen Gemeinschaft eigen. Denn das Recht ist die Ordnung des Staates; und die Gerechtigkeit urteilt darüber, was gerecht ist.«

Aristoteles (384 v. Chr. bis 322 v. Chr.)
November

»Gewohnheit macht den Fehler schön, den wir von Jugend auf geseh’n.«

Christian Fürchtegott Gellert (1715 bis 1769)
Oktober

»Manchmal ist es besser, mit dem Unrecht seinen Frieden zu schließen, als dem Recht ständig hinterherzulaufen.«

Karl-Dieter Möller (geb. 1945)
September

»Ein Gemeinwesen ist die Sache des Volkes; Volk ist aber nicht jede Vereinigung von Menschen, die auf irgendeine Weise zusammengestellt wurde, sondern die Vereinigung einer Menschengruppe, die sich aufgrund der Gemeinsamkeit bezüglich des Nutzens und der Übereinstimmung bezüglich des Rechtes verbunden hat.«

Marcus Tullius Cicero (106 v. Chr. bis 43 v. Chr.)
August

»Nehmt eure Muttersprache ernst! Wer es hier nicht zu dem Gefühl einer heiligen Pflicht bringt, in dem ist auch nicht einmal der Keim für eine höhere Bildung vorhanden.«

Friedrich Nietzsche (1844 bis 1900)
Juli

»Das Grab ist ihr Haus auf ewig, ist ihre Wohnung für immer, ob sie auch Länder nach ihren Namen benannten.«

Psalm 49
Juni

»Der Wert des menschlichen Daseins liegt nicht im Leben allein, sondern im Sinn dieses Lebens.«

Fjodor Dostojewski (1821 bis 1881)
Mai

»Anmut ist eine Verklärung des Geistes. Sie durchzieht den Menschen jedoch nur dann als Wunder, wenn sie uns in Übereinstimmung mit Benimm und Güte entgegentritt.«

Heinrich Martin (1818 bis 1872)
April

»Die größte Gemeinsamkeit aller Weltmächte ist ihr Ende.«

Max Otte (geb. 1964)
März

»Je mehr man in sich erlebt hat, desto mehr Teil nimmt man an anderen, und weniger an sich selbst.«

Ernst von Feuchtersleben (1806 bis 1849)
Februar

»Eines jedenfalls steht außer Zweifel: Früher oder später wird der Mensch den Versuch unternehmen, in den Weltraum vorzustoßen. Vielleicht fühlt er, dass er erst die Grenzen aller Dinge erreicht haben muss, um bis in das Innerste seines Selbst vordringen zu können.«

Pierre Teilhard de Chardin SJ (1881 bis 1955)
Januar

»Der Mensch ist nicht nur sich selbst machende Freiheit; der Mensch macht sich nicht selbst: er ist Geist und Wille, aber er ist auch Natur – und sein Wille ist dann recht, wenn er auf die Natur achtet, sie hört und sich annimmt als der, der er ist und der sich nicht selbst gemacht hat. Gerade so und nur so vollzieht sich wahre menschliche Freiheit.«

Papst Benedikt XVI. (geb. 1927)