Sinnsprüche 2018

Dezember

»Ein Mann allein am Schreibtisch, ein Blatt Papier vor sich, allenfalls noch ein Fernrohr, vor dem Fenster der klare Himmel – das ist vielleicht Wissenschaft.«

Carl Friedrich Gauß (1777 bis 1855)
November

»Große Dinge werden durch die Wiederholung nicht langweilig. Nur das Belanglose braucht die Abwechselung.«

Papst Benedikt XVI. (geb. 1927)
Oktober

»Der Mensch muss das Große und Gute wollen.«

Alexander von Humboldt (1769 bis 1859)
September

»Wo eine Seele ihrer Bestimmung genügt, da wird auch ein geschichtlicher Auftrag erfüllt.«

Eugen Drewermann (geb. 1940)
August

»Wessen Staatsführung scharfsinnig und stramm ist, dessen Volk ist hinterlistig und unzuverlässig.«

Laotse (sechstes Jahrhundert vor Christus)
Juli

»Wessen Staatsführung still und unaufdringlich ist, dessen Volk ist aufrichtig und ehrlich.«

Laotse (sechstes Jahrhundert vor Christus)
Juni

»Freilich kann man die Vergangenheit nicht wieder zum Leben bringen, aber man kann sich von ihr beraten lassen, wenn man selbst noch nicht genau weiß, wie man das eigene Leben führen und gestalten soll.«

Adolf Meyer-Abich (1893 bis 1971)
Mai

»Wenn man will, findet man Wege. Wenn man nicht will, findet man Gründe.«

Götz Werner (geb. 1944)
April

»Über unendlich viele Menschen hat der Staat im Laufe der Geschichte Leid und Untergang gebracht. Unendlich vielen aber hat er Leben und Wohlstand gesichert, und ohne ihn wäre eine geordnete Entwicklung der Menschheit nicht möglich gewesen.«

Roman Herzog (1934 bis 2017)
März

»Die Menschen erfahren die Wahrheit nicht von ihren Feinden, und ihre Freunde bieten sie ihnen auch nicht an.«

Alexis de Tocqueville (1805 bis 1859)
Februar

»Ereignisse machen auf den menschlichen Geist einen ähnlichen Eindruck wie die Zeit. Wer weit gereist ist und viel gesehen hat, den kommt leicht das Gefühl an, als habe er lange gelebt – und die Geschichte, die an wichtigen Ereignissen am reichsten ist, macht am ehesten den Eindruck, uralt zu sein.«

James Fenimore Cooper (1789 bis 1851)
Januar

»Denn grausamer und verstockter als das Krokodil des Flusses ist der Mensch in seiner Bosheit. Sein Herz ist härter als Stein, seine Eitelkeit nichtiger denn Staub.«

Mika Waltari (1908 bis 1979)